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  3. Donauradweg fahren: Vorbereitung, Etappen und Ausrüstung für die schönste Route Österreichs

Der Donauradweg von Passau nach Wien ist die meistgefahrene Radroute Österreichs und eine der bekanntesten in ganz Europa. Jedes Jahr fahren ihn Hunderttausende Radfahrer. Aber die meisten unterschätzen ihn: Er ist länger, als er aussieht, und anspruchsvoller als ein rein flacher Flussweg vermuten lässt.

Hier ist alles, was du für eine entspannte Tour brauchst.

Die Strecke: Was dich wirklich erwartet

Von Passau nach Wien sind es rund 340 Kilometer. Der offizielle Donauradweg EuroVelo 6 ist größtenteils geteert oder gut befestigt, aber es gibt Abschnitte mit Schotter, besonders in der Wachau und zwischen Grein und Ybbs. Für diese Abschnitte brauchst du kein Mountainbike, aber ein Rennrad mit 25 mm Reifen ist eine schlechte Idee.

Die Strecke hat wenig Höhenunterschied im Gesamtbild, aber es gibt immer wieder kurze, steile Abschnitte. Besonders in der Wachau, wo der Weg öfter von der Donauterrasse abweicht. Mit einem Trekking- oder City-Rad mit tiefem Tiefgang in der Übersetzung fährst du entspannter als mit einem reinen Rennrad-Setup.

Sinnvolle Etappenplanung für 4 bis 5 Tage

Tag 1: Passau nach Linz, ca. 100 km
Die erste Etappe ist die längste und auch die einförmigste. Viel Wald, wenig Sehenswertes. Dafür ist der Weg gut ausgebaut und du kommst in einen Rhythmus. In Linz gibt es gute Unterkunftoptionen und Verpflegung für den nächsten Tag.

Tag 2: Linz nach Grein oder Ybbs, ca. 70 bis 80 km
Die Strecke wird schöner, die Donau breiter. Ab Grein beginnt der Voralpenbereich, der Weg wird abwechslungsreicher. Übernachten in Grein oder Ybbs an der Donau.

Tag 3: Durch die Wachau nach Krems, ca. 80 km
Der schönste Teil der gesamten Route. Die Wachau ist UNESCO-Weltkulturerbe und auf dem Fahrrad nochmal beeindruckender als mit dem Auto. Weinberge, Burgen, Stift Melk. Plane hier mehr Zeit ein, weil du immer wieder anhalten wirst.

Tag 4: Krems nach Wien, ca. 80 km
Ab Klosterneuburg beginnt der Stadtbereich. Die letzten 30 Kilometer durch Wien-Strebersdorf, Floridsdorf und entlang des Donaukanals bis in die Innenstadt sind gut ausgebaut und leicht zu navigieren. Tolles Gefühl, wenn sich die Wienerschleusen öffnen und du die Stadt siehst.

Das richtige Rad für den Donauradweg

Die beste Wahl ist ein Trekking-Rad oder ein City-Rad mit Gepäckträger. Rennräder sind auf den Schotterabschnitten unangenehm. Mountainbikes sind auf den langen Asphalt-Abschnitten unnötig langsam. Das Optimum liegt in der Mitte.

Wer die Tour entspannt und ohne muskuläre Erschöpfung genießen will, fährt mit einem E-Bike. Besonders für die Tour in die andere Richtung, also Wien nach Passau leicht bergauf, oder für ältere Fahrer macht das einen großen Unterschied.

Das HEPHA Trekking 7 Performance ist ein solides Trekking-Rad, das den Donauradweg ohne Einschränkungen fährt. Breite Reifen, Gepäckträger, zuverlässige Schaltung. Alternativ findest du in unserem City-Trekking Sortiment weitere Optionen für verschiedene Budgets.

Wer E-Bike fahren möchte, schaut am besten in unser E-Bike Sortiment. Der Donauradweg hat an allen größeren Orten Lademöglichkeiten, ein Akku mit 500 Wh reicht für die meisten Tagesetappen problemlos.

Was du einpacken solltest

Für eine Mehrtagestour brauchst du nicht viel, aber das Richtige:

Taschen: Eine Gepäckträgertasche mit 15 bis 20 Litern reicht für vier Tage, wenn du Hotels buchst. Dazu eine kleine Rahmentasche für Telefon, Riegel und Geldbeutel. Mehr brauchst du nicht.

Kleidung: Zwei Fahrradhosen, eine Regenjacke, eine Windjacke, Fahrradhandschuhe. Das war es für vier Tage. Leicht packen macht die Tour deutlich angenehmer.

Reparatur: Zwei Ersatzschläuche, Reifenheber, eine Minipumpe. Damit löst du 90 Prozent aller möglichen Probleme unterwegs.

Praktische Tipps für die Tour

Buche Unterkünfte nicht zu weit im Voraus, wenn du flexibel fahren willst. In der Hauptsaison von Juni bis September sind die Dörfer entlang der Donau gut ausgelastet, aber an den meisten Tagen findet man noch etwas.

Navigiere mit der Komoot-App oder dem offiziellen Donauradweg-Track, den du kostenlos herunterladen kannst. Das Schildsystem entlang der Strecke ist grundsätzlich gut, aber in den Städten immer wieder verwirrend.

Fang früh an. Die ersten 30 Kilometer bei Kühle fahren sich besser, und du kommst vor der Mittagshitze schon weit. Besonders im Hochsommer, wenn Temperaturen in der Wachau über 35 Grad steigen können.

Fazit

Der Donauradweg ist eine der schönsten Radtouren, die man in Österreich machen kann. Er ist für Einsteiger geeignet, aber kein Spaziergang. Mit dem richtigen Rad, vernünftiger Etappenplanung und etwas Vorbereitung ist er für fast jeden machbar. Wenn du Fragen zur Radauswahl für diese Tour hast, schreib uns einfach.

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Donauradweg fahren: Vorbereitung, Etappen und Ausrüstung für die schönste Route Österreichs

01. Juni 20264 Min. Lesezeit
Donauradweg fahren: Vorbereitung, Etappen und Ausrüstung für die schönste Route Österreichs

Der Donauradweg von Passau nach Wien ist die meistgefahrene Radroute Österreichs und eine der bekanntesten in ganz Europa. Jedes Jahr fahren ihn Hunderttausende Radfahrer. Aber die meisten unterschätzen ihn: Er ist länger, als er aussieht, und anspruchsvoller als ein rein flacher Flussweg vermuten lässt.

Hier ist alles, was du für eine entspannte Tour brauchst.

Die Strecke: Was dich wirklich erwartet

Von Passau nach Wien sind es rund 340 Kilometer. Der offizielle Donauradweg EuroVelo 6 ist größtenteils geteert oder gut befestigt, aber es gibt Abschnitte mit Schotter, besonders in der Wachau und zwischen Grein und Ybbs. Für diese Abschnitte brauchst du kein Mountainbike, aber ein Rennrad mit 25 mm Reifen ist eine schlechte Idee.

Die Strecke hat wenig Höhenunterschied im Gesamtbild, aber es gibt immer wieder kurze, steile Abschnitte. Besonders in der Wachau, wo der Weg öfter von der Donauterrasse abweicht. Mit einem Trekking- oder City-Rad mit tiefem Tiefgang in der Übersetzung fährst du entspannter als mit einem reinen Rennrad-Setup.

Sinnvolle Etappenplanung für 4 bis 5 Tage

Tag 1: Passau nach Linz, ca. 100 km
Die erste Etappe ist die längste und auch die einförmigste. Viel Wald, wenig Sehenswertes. Dafür ist der Weg gut ausgebaut und du kommst in einen Rhythmus. In Linz gibt es gute Unterkunftoptionen und Verpflegung für den nächsten Tag.

Tag 2: Linz nach Grein oder Ybbs, ca. 70 bis 80 km
Die Strecke wird schöner, die Donau breiter. Ab Grein beginnt der Voralpenbereich, der Weg wird abwechslungsreicher. Übernachten in Grein oder Ybbs an der Donau.

Tag 3: Durch die Wachau nach Krems, ca. 80 km
Der schönste Teil der gesamten Route. Die Wachau ist UNESCO-Weltkulturerbe und auf dem Fahrrad nochmal beeindruckender als mit dem Auto. Weinberge, Burgen, Stift Melk. Plane hier mehr Zeit ein, weil du immer wieder anhalten wirst.

Tag 4: Krems nach Wien, ca. 80 km
Ab Klosterneuburg beginnt der Stadtbereich. Die letzten 30 Kilometer durch Wien-Strebersdorf, Floridsdorf und entlang des Donaukanals bis in die Innenstadt sind gut ausgebaut und leicht zu navigieren. Tolles Gefühl, wenn sich die Wienerschleusen öffnen und du die Stadt siehst.

Das richtige Rad für den Donauradweg

Die beste Wahl ist ein Trekking-Rad oder ein City-Rad mit Gepäckträger. Rennräder sind auf den Schotterabschnitten unangenehm. Mountainbikes sind auf den langen Asphalt-Abschnitten unnötig langsam. Das Optimum liegt in der Mitte.

Wer die Tour entspannt und ohne muskuläre Erschöpfung genießen will, fährt mit einem E-Bike. Besonders für die Tour in die andere Richtung, also Wien nach Passau leicht bergauf, oder für ältere Fahrer macht das einen großen Unterschied.

Das HEPHA Trekking 7 Performance ist ein solides Trekking-Rad, das den Donauradweg ohne Einschränkungen fährt. Breite Reifen, Gepäckträger, zuverlässige Schaltung. Alternativ findest du in unserem City-Trekking Sortiment weitere Optionen für verschiedene Budgets.

Wer E-Bike fahren möchte, schaut am besten in unser E-Bike Sortiment. Der Donauradweg hat an allen größeren Orten Lademöglichkeiten, ein Akku mit 500 Wh reicht für die meisten Tagesetappen problemlos.

Was du einpacken solltest

Für eine Mehrtagestour brauchst du nicht viel, aber das Richtige:

Taschen: Eine Gepäckträgertasche mit 15 bis 20 Litern reicht für vier Tage, wenn du Hotels buchst. Dazu eine kleine Rahmentasche für Telefon, Riegel und Geldbeutel. Mehr brauchst du nicht.

Kleidung: Zwei Fahrradhosen, eine Regenjacke, eine Windjacke, Fahrradhandschuhe. Das war es für vier Tage. Leicht packen macht die Tour deutlich angenehmer.

Reparatur: Zwei Ersatzschläuche, Reifenheber, eine Minipumpe. Damit löst du 90 Prozent aller möglichen Probleme unterwegs.

Praktische Tipps für die Tour

Buche Unterkünfte nicht zu weit im Voraus, wenn du flexibel fahren willst. In der Hauptsaison von Juni bis September sind die Dörfer entlang der Donau gut ausgelastet, aber an den meisten Tagen findet man noch etwas.

Navigiere mit der Komoot-App oder dem offiziellen Donauradweg-Track, den du kostenlos herunterladen kannst. Das Schildsystem entlang der Strecke ist grundsätzlich gut, aber in den Städten immer wieder verwirrend.

Fang früh an. Die ersten 30 Kilometer bei Kühle fahren sich besser, und du kommst vor der Mittagshitze schon weit. Besonders im Hochsommer, wenn Temperaturen in der Wachau über 35 Grad steigen können.

Fazit

Der Donauradweg ist eine der schönsten Radtouren, die man in Österreich machen kann. Er ist für Einsteiger geeignet, aber kein Spaziergang. Mit dem richtigen Rad, vernünftiger Etappenplanung und etwas Vorbereitung ist er für fast jeden machbar. Wenn du Fragen zur Radauswahl für diese Tour hast, schreib uns einfach.

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